Freitag, 20. März 2009

was sich so tut...

Benni Raich hat den Gesamtweltcup im Skifahren nicht gewonnen und Andy Lee Lang ist bei Dancing Stars ausgeschieden. Zwei schwere Schläge für mich aber sonst gehts mir im Moment richtig gut.

Ich habe heute seit 5 Jahren mein Auto wieder einmal in die Wäscherei gebracht, konnte letzte Woche die Themengebiete für meine beiden Diplomarbeiten soweit festlegen (über kulturelle Einflüsse auf die Lebensqualität - ein Vergleich zwischen Stockholm und Wien und über die Unterschiede in der Sportausübung zwischen Österreich und Schweden) und der Mörder, der bei uns in der Straße erstochenen Frau konnte gefasst werden (Raubmord durch drei Messerstiche in den Rücken wegen einem Handy und 40 Euro Beute).

Außerdem war ich beim Lipica- Open, konnte weitere Stärken und Schwächen meines OL-Könnens entdecken und leider konnten wir mit dem Tv-Fürstenfeld den großen Schinken knapp nicht gewinnen (so eine Frechheit :o)

Letzten Freitag fand der letzte Teil meiner Sportpsychologieausbildung statt und fast wehmütig schau ich auf die tolle Zeit mit tollen Vortragenden und super Gruppenkolleginnen zurück - jetzt gehts in die Praxis.

Zuguterletzt habe ich heute im Hallentraining mit Daniel gegen Goliat im Fußball gewonnen (lag wohlgemerkt nicht unbedingt zu 50% an meinen Fähigkeiten :o), bin der Serie Gillmore Girls erneut verfallen und habe im Moment genug Motivation mein geplantes Training richtig in die Tat um zu setzen.

Morgen beginnt das dritte Damentrainingslager in diesem Winter und noch dazu in der schönsten Gegend Österreichs: in Fürstenfeld :o)

Ihr seht mir gehts gut...
Bis Bald - Karin

Donnerstag, 5. März 2009

Trainingslager Lipica

Letztes Wochenende fuhr ich mit einer kleinen Abordnung unseres Vereines TV Fürstenfeld nach Lipica auf Trainingslager.

Irgendwann im Jänner hatte ich mal die Idee nach den Wochen in Gran Canaria, wenn sich alle anderen noch in Portugal, Italien... herumtreiben wiedereinmal ein Trainingslager in Lipica zu organisieren. Früher als ich im Jugendalter war, gab es fast jedes Jahr eines in dieser Gegend (3h von Fürstenfeld) jetzt schon länger nicht mehr.

Prinzipiell hatte ich es mir im Vorhinein zwar etwas anders vorgestellt: Und zwar dass wir etwas mehr wären und dass sich auch ein paar andere Erwachsenen des Vereins dafür begeistern können (etwas Techniktraining schadet ja keinem :o) aber letztendlich blieb nur ich als Busfahrerin, Autofahrerin und Postensetzerin über.
Allein mit 8 14-17 Jährigen auf Trainingslager?! Hört sich schlimm an jedoch wurde es aufgrund der tollen Mitarbeit unserer Jugendlichen (und Eva K. die aus dem nahegelegenen Duino anreiste, um mitzutrainieren und mir beim Postenabsammeln zu helfen- danke!) zu wirklich schönen Tagen.

Gedacht war das Trainingslager prinzipiell als Vorbereitung für die bei der ISF -Schulweltmeisterschaft (Anfang April in Madrid) Startenden des BG/BRG Fürstenfeld. Wir starteten Donnerstag Mittag in Fürstenfeld, wurden im schönen Hotel Majestoso einquartiert und konnten bereits Donnerstag in der Dämmerung in viel schönerem Wetter als bei uns über lipizanische Steinmauern "auslaufen".

Am Freitag folgte ein Stern-OL, bei dem mir die Burschen und das Mädl schon fleissig beim Postensetzen halfen und ein Partner-OL am Nachmittag. Mittags blieben wir beim wirklich schönen Wetter immer draussen und veranstalteten unser eigenes Buffet im Bus.

Kartenausschnitt Stern-OL


Die Hasenjagd Samstag vormittag war für manche eine ganz neue OL-Form und begeisterte hoffentlich die meisten, bevor wir Samstag nachmittag versuchten mit Hilfe von "Attackpoints" eine recht grüne Strecke zu bewältigen.

Am Sonntag folgte noch, wie bei einem richtigen Kadertrainingslager die "Abschlussstaffel" bei der es nochmal spannend wurde. Jeder musste 2 Mal ins Rennen oder besser gesagt in den Kampf mit den Dornen. Am Schluss siegten Charly und Matthias vor Wiesi und Eva, Simi und Johannes und Alois und David.

die Siegerstaffel: Charly und Matthias


Am Abend (nach dem Schwimmen :o) versuchten wir stets unsere Stärken und Schwächen zu analysieren und auch etwas Teambuilding und Zielsetzungstraining stand am Programm.
Am Schluss waren wir uns alle einig: auf die Ks kommt es hier in Lipica an: Kompass, Kartenkontakt, möglichst kurze Zeit im Dickicht (und noch ein paar die wir hier nicht verraten :o)

Alles in allem ein super Lager und obwohl ich jeden Abend vom stundenlangen Postensetzen, organisieren (um die Wette schwimmen :o) und so weiter totmüde ins Bett fiel war es auch für mich wirklich spannend und toll:
Der Trainingseifer und die gute Stimmung im Team motivierte wirklich, das beste aus der Situation zu machen. Hier ein großes Lob an Matthias, Simi, Alois, Eva, Charly, David, Wiesi und Johannes: es war wirklich lustig mit euch - ihr habt mich bei jedem Training mit eurem Eifer beeindruckt - ihr seid eine coole Truppe und was am wichtigsten ist: es ist eine Hetz mit euch und es wird nie langweilig!
Ich hoffe das Trainingslager hat alle auf die Saison eingestimmt und alle sind gut vorbereitet auf die Schulweltmeisterschaft und natürlich auf das Lipica-Open in etwas mehr als einer Woche, wo der TV Fürstenfeld mit über 30 Startern dabei ist und das große Ziel ist, sich den Schinken für den besten Verein zu holen :o)

Mir persönlich hat die Gegend und die Stimmung in Lipica wiedermal so gut gefallen dass ich mich umentschieden habe und nun doch zum Lipicaopen mitfahre.

Fotos siehe unter:

Trainingslager Lipica

Montag, 2. März 2009

TL Gran Canaria und mediale Eindrücke der letzten Monate


Wie viele von euch wahrscheinlich schon auf Matthu's Homepage gelesen haben (http://www.migrilli.ch/) haben wir ein wirklich wunderschönes Trainingslager auf Gran Canaria verbracht. Ich habe es wirklich genossen wieder einmal richtig Zeit für Training, Regeneration und mich zu haben und kam so richtig schnell wieder in den Trainingsalltag hinein.


Wir verbrachten knapp 2 Wochen in einem Pauschalreisehotel in Playa de Taurito etwas abseits vom großen Touristenrummel, mieteten uns ein Auto und lernten die Insel meist laufend mit der Hilfe von ein paar Büchern mit unzähligen Wanderrouten richtig gut kennen. Daneben blieb auch Zeit für etwas Erholung am Strand oder Pool oder dazu Schwimm, Billard und Tenniskenntnisse aufzufrischen. Auch das Wetter war bis auf 1 Tag immer traumhaft schön: kurze Hose und Bikini war angesagt - wiedermal ein tolles Erlebnis.


Weitere Fotos findet ihr unter:

Gran Canaria

Nach dem Unistress im Jänner bin ich euch aber auch noch einige weitere mediale Eindrücke schuldig.
Anbei findet ihr -Fotos von Filzmoos und dem Urlaub auf der Bettmeralp
Filzmoos- und Bettmeralp

-und ein kurzes aber tolles Skivideo das wir auf der Bettmeralp gedreht haben.


Letztes Wochenende habe ich noch ein Trainingslager für 8 Jugendliche meines Vereines TV Fürstenfeld organisiert. Bericht folgt in Kürze...

Freitag, 6. Februar 2009

Zeit ist...

...was verhindert, das alles auf einmal passiert.





Und manchmal passiert trotzdem alles auf einmal. Um die letzten Wochen zu beschreiben müsste ich eigentlich seitenweise schreiben, um alles zu erzählen. Aber kurz gesagt, hatte ich nicht einmal Zeit hier ein paar Zeilen zu schreiben.



Im Vordergrund stand vor allem mein bei weitem intensivstes Semester - aber ich habs geschafft. Eine Arbeit ist im Februar noch abzugeben....dann sollte alles für diesmal im Kasten sein und ein großer Teil meines Studiums wäre geschafft. Und auch wenn es hart war, jetzt ist es ein gutes Gefühl wenn täglich neue (gute) Noten im Zeugnis erscheinen - auch wenn ich am Ende schon selber kurz gezweifelt hab, dass sich das noch alles ausgeht.


Zusätzlich war ich in der wenigen übrigen Zeit noch Skilehrern in Filzmoos, skifahren auf der Bettmeralp in der Schweiz, auf einer wunderschönen Geburtstags- Skitour mit meiner Mama und versuchte bei all der verbuchten Zeit meinen Körper so weit in Stand zu halten, dass ich nur dauerverkühlt aber nie richtig schlimm krank wurde.



(Bild von Skitour - Filzmoos made by Gertraud Leonhardt)


Im Moment nehme ich noch am zweiten Teil meiner Sportpsychologieausbildung teil...unglaublich interessant aber sehr intensiv und fordernd, weil alles interessante den ganzen Tag aufzunehmen sehr anstrengend ist.

Aber bald hat das ganze ein Ende und das meine ich ernst. Der Sport ist in den letzten Wochen schon deutlich kürzer getreten - ein Vorteil vieles zu reflektieren und neue Motivation zu schöpfen, um jetzt wieder richtig loslegen zu können.


Die Taschen sind gepackt und morgen nach Kursabschluss gehts nach Cran Canaria - 2 Wochen mit Matthu auf Trainingslager - yepee....

ps: ich werde mich bemühen in nächster Zeit hier wieder öfter upzudaten und ein Video von der Bettmeralp und Fotos von den letzten Wochen werde ich auch nachliefern -

Sonntag, 21. Dezember 2008

die letzten Wochen...

Uni...Skikurs und die Adventszeit...

So ereignisreich die letzten Wochen auch waren, sie lassen sich schnell in ein paar Worte bringen:

Referate, Prüfungen und Seminare...dazwischen so gut es geht Training und sonstige Freizeitaktivitäten (z.B. Punschtrinken)

Letzten Freitag konnte ich das ganze aber endlich mit einer Prüfung abschliessen und ohne nur ein einziges Weihnachtsgeschenk gekauft zu haben zum Schulskikurs meiner ehemaligen Schule (BG/BRG Fürstenfeld) nach Wagrain abdüsen.

Wie auch die letzten Jahre hab ich es dort sehr genossen aus dem üblichen Weihnachtsstress etwas rauszukommen und nichts anderes zu tun als mit den Kindern (2.abc Klassen) skizufahren und den anderen Betreuern und Lehrern der Schule beim gestalten des Tages und bändigen der Schüler/innen zu helfen. Das Skifahren war diesmal für mich sehr abwechslungsreich - betreute ich die ersten beiden Tage die Anfänger und an den letzten beiden Tagen die schnellsten Skifahrer/innen die mich ganz schön ins Schwitzen brachten.

Alles in allem eine super Woche - danke an euch alle (Schüler/innen und Lehrer/innen) für die schöne Zeit (so schön, so schön war die Zeit :o)

Anbei findet ihr noch ein paar Schnappschüsse- copyright by Albin V.
(einfach auf das Bild klicken)

Skikurs

Dienstag, 18. November 2008

La bella italia - Saisonabschluss

Das letzte Wochenende würde ich sagen war in seiner Vielfältigkeit eines der schönsten des vergangenen OL-Jahres und ein würdiger Saisonabschluss.

Ich nahm in Italien bei der PWT und dem OL-Meeting in Venedig teil und auch neben den Läufen hatte das Wochenende einiges zu bieten...all die Ereignisse zusammen waren jedoch auch sehr anstrengend und wahrscheinlich hätte ich ab Sonntag abend drei Tage durchschlafen können aber nachdem ich jetzt vom Training mal etwas Pause mache habe ich nun auch etwas mehr Zeit dazu.
Am Donnerstag ging es in einem 7h Marathon im Peugotmobil meiner Schwester (danke Lisa) nach Lonigo (ITA) wo am Freitag die PWT - Qualifikation begann. Da wir beide - Matthu und ich- fürs Finale bereits eingeladen waren (über was ich mich im Übrigen sehr freute) ging es vor allem darum sich die Gegend mal anzuschauen und ich war gespannt wie sich nach langer Zeit wiedermal so ein Sprint anfühlt. Durch Uni und sonstiges hatte ich mir in den letzten Wochen lediglich vorgenommen nur mehr für kurze Distanzen (bis 20min gg*) zu trainieren. Verbrachte also mehr Zeit auf der Bahn als sonst - die Einheiten hielten sich aber auch eher kurz.

Die Quali verlief eigentlich ganz gut - und war eigentlich im Gesamten gesehen der Beste Lauf des Wochenendes. Ich machte einen kleinen Fehler, weil ich kurz unkonzentriert war und verlor noch 2 Mal Zeit weil mir (wie allen Mitteleuropäern) nicht ganz klar war, dass man über punktierte Felder laufen darf beziehungsweise wegen eines Zaunes der nicht auf der Karte war, aber nachdem das nicht unbedingt meine Schuld war, war ich eigentlich ganz zufrieden.
Danach ging es noch zu einer tollen Weinverkostung organisiert von Gabriele Viale, der mit seinem Team wirklich super tolles PWT Wochenende auf die Beine stellte.

Wir hatten jedoch schon ein paar Wochen vorher beschlossen bereits am Freitag in Venedig mit meiner Familie zu übernachten um so ein bisschen mehr vom Venedig-Flair mitzubekommen. So ging es am Freitag nach Venedig (zu Cafe, Pasta und mehr oder weniger Aperolspritz) und am Samstag nach dem Frühstück wieder zurück nach Lonigo.


Das Finale war auch wirklich toll organisiert. In der Stadtmitte von Lonigo befand sich das Ziel und auch die Läufer/innen wurden dort vorgestellt und nach dem Laufen verköstigt. In beiden Kategorien starteten jeweils die 15 eingeladenen + 5 Italiener/innen die durch den Veranstalter ausgewählt wurden + die 10 besten aus der Qualifikation am Vortag. Der Wettkampf selber war technisch sehr anspruchsvoll und physisch sehr anstrengend da der größte Teil in einem sehr steilen Art Burghügel mit Weingärten stattfand. Mit meinem Start war ich sehr zufrieden und ich war sehr erfreut, dass ich bereits beim 4. Posten die 2 min vor mir startete sah. Bis zum 5. Posten ging es auch noch gut weiter. Dann kam ich leider auf die Idee, dass ich clevere vom Vortag ja jetzt weiss dass Weingärten erlaubt sind zu belaufen- sah aber nicht dass dieser jeweils durch Träte getrennt war und musste beim Queren mindestens 20 Mal unten durch klettern oder drüber steigen, was natürlich viel langsamer war. Der Mittelteil war dann wieder ok. Am Schluss passierte dann noch ein kleiner Konzentrationsfehler und ein grösserer Fehler weil ich nicht sah dass unter dem Postenringerl eine Mauer unterbrochen war und so einen recht großen Umweg rannte. Auch die Situation mit einem Durchgang zum Schluss wo sehr viele Zuschauer waren überforderte mich. Trotzdem fand ich es einen wirklich spannenden Lauf und die guten Teile meines Laufes machten Lust auf mehr.

Den Tag zu einem noch schöneren machte der Lauf von Matthu der sich sogar den Sieg bei dieser Park World Tour holen konnte.

Fotos :
Venedig

Ich hoffe solche Events gibt es wieder- ich würde wirklich gern wieder dran teilnehmen.
mehr Fotos:
Am Abend ging es wieder nach Venedig wo wir mit Joachim einem Vereinsmitglied von meinem Verein seinen 50er feierten, was wirklich auch ein Highlight des Wochenendes war.




Am Sonntag folgte noch der letzte Streich - der Lauf in Venedig. Ich hatte lange überlegt ob ich dran teilnehmen soll, war ich doch schon öfter dabei und nicht wirklich trainiert für eine Stunde Stadt-OL jedoch hatte ich in der Früh (trotz unglaublichem Muskelkater vom Vortag) wirklich Lust und es war auch wiedermal ganz cool. Mein Start war (wie schon am Vortag gg*) sehr gut und ich konnte bis zum siebenten Posten ein wirklich sauberes Rennen laufen. LEider ließ dann die Konzentration (und Kraft) etwas nach und ich machte ein paar kleinere Fehler und einen größeren einminütigen Fehler zum 16. Posten. Am Schluss war ich auch schon physisch recht k.o. versuchte dennoch immer wieder anzugreifen. Ich merkte auch dass ich im Gegensatz zu anderen Läufern immer mehr Zeit auf verstopften Straßen verlor, da mir diesmal irgendwie die Lust zu trängeln und stoßen fehlte. So machte es jedoch auch mehr Spass :o) Ein bisschen verärgert war ich als ich bei den Splits sah wieviel Zeit ich am SChluss verloren hatte vor allem nachdem die Zeiten vor mir sehr knapp beisammen waren.



Ich habe jedoch beschlossen die vielen positiven Momente des Wochenendes fürs Wintertraining mitzunehmen damit ich nächstes Jahr ganze Wettkämpfe so schnell laufen kann wie dieses Wochenende meine ersten Posten :o)

Karten gibts hier übrigens nur von Sonntag- die anderen findet ihr unter http://www.worldofo.com/.

Donnerstag, 6. November 2008

Rippen, Fehler und sonstige Neuigkeiten...

oje...ich war sehr schreibfaul in den letzten Wochen.

Vorwiegend weil ich nicht so gut tippen kann weil ich mir die Rippen geprellt habe...nein scherzchen. Mit meinen Fingern ist ja soweit alles ok...
aber nun erstmal von vorn.

Vor eingen Wochen fuhr ich mit einer ganz kleinen Abordnung des österr. Nationalteams nach Ungarn um an den ungar. Langstreckenmeisterschaften teilzunehmen.
Die Konkurrenz war riesig - findet ja dort nächstes Jahr die Wm statt.
Ich war sehr glücklich dass ich wiedermal für meinen ungarischen Verein ZTC laufen konnte - so konnte ich mich trotz einem RIESENfehler am Samstag noch fürs A-Finale qualifizieren (es qualifizierten sich pro Heat die 10 ersten Läuferinnen plus die 6 besten Ungarinnen).
Leider war es technisch überhaupt nicht mein Wochenende- ich war mit den Gedanken ständig wo anders (vielleicht waren die Ereignisse der letzten Wochen doch ein bisschen viel) und machte so ziemlich alle Fehler die bei schlechter Konzentration passieren können (180grad Fehler in Dolinen, las zum falschen Posten, verwechselte Wege...). Trotzdem war es ein tolles Wochenende, tolle Stimmung bei den Wettkämpfen und Gelände das Lust auf mehr macht.

Karten Langquali und Finale:



Leider konnte ich am Sonntag bei der MIddle nicht mehr alles laufen, da mir am Samstag im Langfinale ein blöder Sturz passierte.
Am Besten und kürzesten lässt sich das ganze durch die Fragen der Ärztin beim Rippenröntgen im AKH zusammenfassen:
Sie: was ist den passiert?
Ich: ich bin auf die Faust gefallen.
Sie: Auf die eigene?
Ich: ?! ja klar
Sie: wo ist denn das passiert?
Ich: im Wald in Ungarn

...keine weiteren Fragen...

gemerkt hatte ich es erst so richtig im Ziel als das Atmen Mühe machte.
gebrochen ist gottseidank nichts und die ersten Tage zurück zuhaus ging es schon wieder recht gut (nur nicht husten, lachen-sehr gut für mich :o), und unkontrollierte Bewegungen)jedoch wurde ich gegen Ende der Woche schon ungeduldig - so dass ich ein paar Sachen machte die es wieder verschlimmerten...3 Wochen kann das ganze dauern weiß ich jetzt.
Trotzdem möchte ich noch bis zur PWT in Venedig weitertrainieren bevor ich 2 Wochen eine kleine Herbstpause einlege. Zuvor geht es noch dieses Wochenende nach Ungarn zum Spartacuscup.

Auch sonst hat sich einiges getan:
Im Moment bin ich dabei mir hunderte Seiten an Literatur für Referate aller Art zu besorgen und zu lesen - von Major Depression über Vergewaltigung, soziale Netzwerke im Gesicht (?!), Fitnesstests im Alter und Attributionstheorien in Sport ist alles dabei...
und es gibt noch eine freudige Nachricht: ab November bin ich aufgenommen die Ausbildung für Sportpsychologie zu machen. Diese findet an verlängerten Wochenenden neben der Uni statt und berechtigt mich nach Abschluss mit einem Psychologiestudium dazu mich Sportpsychologin zu nennen.

Nun gut das wars erstmal
genießt den Herbst und denkt daran
"as lebn is a vogal und vogal fliagn..." :o)